Freitag, 7. September 2012

Ich wende meinen Blick ab, starre benommen auf dem Boden.
Vor mir Löcher, Gebüsche, Hindernisse,
ich hänge an einem Seil.
Immer wieder drückt mich etwas tiefer,
mit jedem Druck lockert sich das Seil.
Die Vergangenheit zieht an mir vorbei,
verschwommene Bilder treten hervor,
spielen sich einige Sekunden im Schnelldurchlauf ab.
Momente vergehen,
Augenblicke werden vergessen,
je schneller sie an mir vorbeiziehen.
Das Seil löst sich immer mehr,
Worte dringen zu mir durch,
Taten berühren mich,
hinterlassen Schnitte, nein, Narben auf meiner Haut.
Ich hänge nur noch an einem seidenen Faden,
nur noch kurz, bald ist es vorbei.
Mich drückt etwas tiefer,
noch viel tiefer als zuvor.
Was passiert hier?
Das Ende nähert sich, bald ist es soweit.

2 Kommentare:

N.† hat gesagt…

ein text der unter die haut geht.

N.† hat gesagt…

doch du bist wichtig,
wichtig für die welt
wichtig für viele menschen,
und ich freue mich
immer wieder was von dir zu lesen.
du bist nicht lächerlich
wirklich nicht.
solange du ein blog hast
werde ich ihn lesen,
ich habe gefallen
an deine schreibart gefunden
und du interessierst mich,
du und deine geschichte.
halt dich wacker, liebes.